Telefunken – Teleport VI

AEG-Telefunken stellte 1962 das Teleport VI vor, das 1963 auf den Markt kam.
Es handelte sich um ein Gerät, das es sowohl in einer 4-m, 3-m und 2-m-Version gab (Frequenzen 67 bis 79 Mhz bzw. 100 bis 155 Mhz).
Es konnten bis zu vier Kanäle geschaltet werden. Das gerät gab es in Ausführungen für Wechselsprechen und bedingtes Gegensprechen.

Die
Abbildung zeigt den Einsatz eines Teleport 6 während eines
Großbrandes auf einer U-Bahn-Baustelle in München.
(Entnommen aus R.F.Lick –
H.Schläfer, Unfallrettung, F.K.Schattauer Verlag, erschienen
1973)
Auch war das Gerät bei der Bundeswehr und der Deutschen Bundesbahn weit verbreitet und lange Zeit im Einsatz..
Das Gerät war bereits voll transistoriert und verfügte über einen 12 V Akku. Der Akku soll mit dem des FuG 6b identisch gewesen sein. Die Maße betrugen ca. 12 x 20 x 5 cm, das Gewicht lag bei 1,3 kg ohne Akku bzw. 1,6 kg mit Akku. Die Sendeleistung betrug 0,5 Watt. Die Empfindlichkeit des Empfängers lag bei < 1,0 µV/20bd. Tonruf I und II konnten betätigt werden. Die Hör-Sprech-Kombination war abnehmbar, die Antenne wurde über eine TNC-Buchse angeschlossen. Es waren wohl getrennte Quarze für Senden und Empfangen erforderlich, auch wenn es sich um Wechselsprechen auf der gleichen Frequenz handelte.

Mein Teleport VI trägt die Typbezeichnung SE 80-20 und die FTZ Zulassungsnummer E 75/67. Es handelt sich um ein 4-m Gerät für die Frequenz 77.255 Mhz, also Kanal 499 und soll bei der Wasserwacht in Stuttgart lange Jahre im Einsatz gewesen sein. Das Gerät ist für Wechselsprechen im Unterband ausgelegt. Aufgrund der Typenbezeichnung und der individuellen Aufkleber mit Funkrufnamen gehe ich davon aus, das es sich um ein Gerät im 20-kHz-Raster handelt. Der Schalter für die Rauschsperre dient als Ein-/Aus-Schalter. Die daneben befindliche Anzeige informiert permanent über den Ladezustand des Akkus. Das besondere bei meinem Gerät ist, das es sich um eine 1-Kanal-Ausführung handelt. Anstelle des normaler Weise vorhandenen Kanalwahlschalters befindet sich eine Metallabdeckung.

In der Zeitschrift „Funkschau“ wird im Heft 12 von Juni 1963 das Gerät wie folgt dargestellt:

Hier zwei Ansichten aus dem Handbuch

