Angaben aus der Verlagsmeldung

Szenerien und Illusionen : Geschichte, Varianten und Potenziale von Museumsdioramen


Am Beispiel des Deutschen Museums in München wird erstmalig die Geschichte von Dioramen untersucht.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts nutzen Museen Dioramen, um den ursprünglichen Kontext von Ausstellungsobjekten zu präsentieren. Der Band widmet sich diesen illusionistischen Inszenierungen erstmals spartenübergreifend: Die Autorinnen und Autoren analysieren nicht nur ihre lange Geschichte anhand bekannter Beispiele aus Naturkunde und Ethnologie, sondern zeigen auch, wie archäologische, technische und naturwissenschaftliche Museen und Sammlungen mit den Potenzialen von Dioramen umgehen.
Der überraschende Variantenreichtum dioramatischer Formen wird repräsentativ am Beispiel des Deutschen Museums in München untersucht. Dabei kommen wissenschaftliche und handwerkliche Herausforderungen bei Konzeption und Bau ebenso zur Sprache wie die für viele Museen zentralen Fragen nach Authentizität, Nachahmung und Didaktik.

Aus dem Inhalt:

Elisabeth Vaupel / Isolde Lehnert: Die Inszenierung eines orientalischen Drogen- und Parfümladens
Tom Holert: Modellbau, Museografie und der Holocaust
Ruth Beusing: Dioramen in der prähistorischen Archäologie
Sybe Wartena: Zur Präsentation der Krippen im Bayerischen Nationalmuseum
Annette Scheersoi: Dioramen als Bildungsmedien
Alexander Gall: Dioramen als kommerzielle Spektakel und Medien der
Wissensvermittlung