Angaben aus der Verlagsmeldung

Hinterm Stacheldraht geht's weiter : Vom Berufsverbrecher zum gefeierten Sozialunternehmer / von Volkert Ruhe


Volkert Ruhe wächst mit einem trinkenden, gewalttätigen Vater auf, wird mit 16 obdachlos, erste Straftaten, Einbrüche, Körperverletzungen, Betrügereien folgen. Später ist er in Kolumbien in Drogengeschäfte verwickelt, wird verhaftet und mit 40 zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt. Er sitzt erst in Panama, dann in der berüchtigten Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel, genannt "Santa Fu”. Ruhe beschließt: „Das war es noch nicht.“ In der Haft macht er einen Schulabschluss und ein Informatik-Fernstudium. Und er baut ein Projekt auf für sein zweites Leben: einen Verein mit dem Zweck, junge Leute vor einer kriminellen Karriere zu bewahren – sein eigener Lebensweg dient als Mahnung. So beginnt Volkert Ruhes Aufstieg. Seine Geschichte ist die eines Mannes, der sich von seinem Schicksal emanzipiert: der mit fast 50 Jahren aus dem Gefängnis kommt und als Sozialunternehmer neu durchstartet.