Angaben aus der Verlagsmeldung

Im Gleichschritt für die Republik : Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold in Baden und Württemberg – 1924 bis 1933 / von Marcel Böhles


Das 1924 gegründete Reichsbanner Schwarz – Rot – Gold, Bund Deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner, stellte als überparteiliche, militant orientierte Sammlungsbewegung der „Weimarer Koalition“ aus SPD, Zentrum und DDP den einzig ernstzunehmenden Versuch dar, Republikaner und Demokraten aus unterschiedlichen politischen Lagern im Kampf gegen die Feinde der Republik zu vereinen. Marcel Böhles untersucht Wirken und Scheitern des Reichsbanners in einer Regionalstudie zu Baden und Württemberg. Im Vordergrund stehen dabei das ambivalente Verhältnis des Reichsbanners zu seinen Trägerparteien, sein erinnerungs- und symbolpolitischer Kampf um die Deutungshoheit des Weltkriegserlebnisses, das „biedere“ Innenleben des nach außen oft martialisch auftretenden Kampfbundes sowie die internen Auseinandersetzungen zu den Fragen von Legalität, Notwehr und Einsatz von Gewalt.