Angaben aus der Verlagsmeldung

Bürger, Pfarrer, Professoren : St. Marien in Frankfurt (0der) und die Reformation in Brandenburg


Eine Leseprobe finden Sie unter "http://verlag.sandstein.de/reader/98-305_ReformationBrandenburg"

Die Publikation lädt zu einer Wiederentdeckung Frankfurts als märkischer ›Metropole‹ des 14. bis 17. Jahrhunderts ein. Zunächst als ›Anti-Wittenberg‹ an der Spitze der Luthergegner, wurden Universität und Stadt nach 1539 zu geistig-kulturellen Mittelpunkten der brandenburgischen Reformation. Nichts in der 1945 zerstörten Stadt führt dies so lebendig vor Augen wie die Marienkirche mit ihrer grandiosen Architektur und ihren Kunstschätzen: mittelalterliche Altäre, Glas- und Wandmalereien, eine bedeutende Bibliothek, Epitaphgemälde.
Sie halten das Gedächtnis an ihre Stifter wach und bringen uns deren Lebenswirklichkeit nahe. Für die Ausstellung restauriert, werden viele Objekte in dem reich bebilderten Katalog erstmals veröffentlicht. Auf der Basis neuer Forschungen entsteht das Bild des mittelalterlichen und reformationszeitlichen Frankfurts als reicher Handels- und Bürgerstadt an der Oder, Universitäts- und Buchdruckerstadt mit künstlerischem Leben und Zentrum der Musik.