Angaben aus der Verlagsmeldung

Sprachen des Unsagbaren : Zum Verhältnis von Theologie und Gegenwartsliteratur


Das Buch nimmt sich eines aktuellen Themas an, indem es sich den Fragen der Rückkehr der Religion in die säkularisierte Gesellschaft widmet und sich der reativen und hermeneutischen Potentiale von Literatur und Theologie in wechselseitiger Aneignung annimmt. WissenschaftlerInnen wie AutorInnen machen sich die Topoi des jeweils anderen zu eigen und erschaffen auf diese Weise Neues auf ihrem Gebiet. Was sind die Facetten und Dynamiken derartiger Transformationen und in welcher Beziehung stehen sie zur Gegenwart? Eine  Ringvorlesung an der Humboldt-Universität zu Berlin hat AutorInnen, TheologInnen und LiterturwissenschaftlerInnen zu Erkundungen im Grenzgebiet zwischen Eigenem und Fremden eingeladen. Sie wirft aktuelle Fragen auf, nach dem Verhältnis von Ethik und Ästhetik, nach Identitätskonstruktion, nach Abgrenzung und Grenzüberschreitung. Antworten, aber auch neue Problemkonstellationen, entstehen im Spannungsfeld einer vieldeutigen, vernetzten, mobilen Welt, in der sich Theologisches und Literarisches begegnen, abgrenzen und neu schöpfen.