Angaben aus der Verlagsmeldung

Atlas der Opferhilfen in Deutschland / von Fredericke Leuschner, Colin Schwanengel


Die Hilfe für Betroffene von Straftaten hat berechtigterweise immer mehr gesellschaftliche Bedeutung gewonnen. Dennoch zeigt sich nach wie vor, dass der Bedarf an Hilfe nicht abschließend gedeckt ist. Die vorliegende Untersuchung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und in Kooperation mit dem Arbeitskreis der Opferhilfen e.V. (ado) durchgeführt wurde, enthält eine Bestandsaufnahme aller Opferhilfeeinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland, die sich der Beratung und Betreuung von Betroffenen von Gewalt- und Sexualdelikten widmen. Durch eine quantitative Onlineumfrage und qualitative Interviews wurden Daten erhoben, die erstmals die Einrichtungen der Opferhilfe in Deutschland über regionale und inhaltliche Grenzen hinweg darstellen.
Weiterhin wurde in diesem Projekt eine frei zugängliche, benutzerfreundliche Datenbank erstellt, die Betroffenen von Straftaten die Suche nach geeigneten Unterstützungsangeboten erleichtern soll: die Onlinedatenbank für Betroffene von Straftaten – ODABS (http://www.odabs.org).