Angaben aus der Verlagsmeldung

Herta Müller und das Glitzern im Satz : Eine Annäherung an Gegenwartsliteratur


J. C. Deeg / M. Wernli: Einleitung – U. Steierwald: „Ich habe das Schreiben gelernt vom Schweigen.“ Herta Müllers Poetologie der Bildlichkeit im Spannungsverhältnis von Ästhetik und Politisierung – N. O. Eke: ‘Zeit ist geblieben/Zeit ohne Zeit‘. Chronotopische Konstruktionen im Werk Herta Müllers – U. C. Weidenhiller: „Über das Glück nichts, sonst ist es keines mehr“ - von der Paradoxie des Glücks bei Herta Müller – P. Bozzi: Einmal anfassen - zweimal loslassen: Zu Herta Müllers Unterminierung der Ordnung der Dinge – S. Li: Vom Herzen zum Tier und wieder zurück – J. C: Deeg: Ethik und Poetik der Oberfläche. Sichtbares und Unsichtbares bei Herta Müller, Christoph Ransmayr und Matthew Herbert – E. Kormann: Wie viel Sprachkunst verträgt die Darstellung des Schreckens - oder auch: wie viel Sprachkunst braucht sie? Überlegungen zu Herta Müllers ‚Atemschaukel’ – R. Köhnen: Das politische Trauma, die Zeichen der Literatur und ihr Erfolg im westeuropäischen Literaturbetrieb. Systemtheoretische Anmerkungen zum Werk Herta Müllers – T. von Hoorn: Tarnkappen, Geheimsprachen, Schmuggelware. Gedicht-V/Zerstörung in Herta Müllers Roman ‚Herztier’ – J.-P. Palmier: Zur Erfahrbarkeit der Bildsprache Herta Müllers. Perspektiven der Kognitionspsychologie und der Neurophysiologie – D. Weissmann: Sprachkrise und Mehrsprachigkeit in Herta Müllers poetologischen Texten – M. Wernli: Väter und Söhne, Hauptmänner und Frisöre. Männlichkeit bei Herta Müller – M. Leipelt-Tsai: Aufbruch und Bruch in Herta Müllers Roman „Atemschaukel“ – H. Yamamoto: „Im Geschau anderer Sprachen“. Zur Problematik der Übersetzbarkeit Herta Müllers – C. Rossi: „Mich wird die Luft im Gehen schon zusammennähen“. Die Collagen Herta Müllers als Metapher für Subversion – I. Husser: Autopoesis ziwschen Theorie der Literatur und Literatur als Praxis - Eine gattungstypologische Untersuchung von Herta Müllers poetologischen Essays – B. Bannasch: Das aufgesperrte Maul der Null. Der Lagerdiskurs in Herta Müllers Atemschaukel im Spannungsfeld von Literaturtheorie und politischer Philosophie – H. Yamamoto / S. Li im Gespräch über Probleme des Übersetzens von Müllers Werken, aufgezeichnet von Jens Christian Deeg und Martina Wernli