Angaben aus der Verlagsmeldung

Das schmutzige Geschäft mit der Antike : Der globale Handel mit illegalen Kulturgütern / von Günther Wessel


Auf sechs bis acht Milliarden Dollar pro Jahr schätzen Fahnder den Umsatz aus dem Verkauf illegal erlangter Kulturgüter weltweit. Tendenz steigend. Die Gier der Sammler zerstört nicht nur die Vergangenheit ganzer Völker, sondern finanziert auch Terrornetzwerke wie den IS mit. Hehler schaffen das Raubgut ins Ausland: nach London, Brüssel oder München. Auktionshäuser, Privatleute oder Internethändler verkaufen die Ware mit gefälschten Zertifikaten weiter und profitieren von den laxen Bestimmungen in Deutschland, einer Drehscheibe des illegalen Antikenhandels. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat angekündigt, eine Gesetzesnovelle zum Kulturgutschutz vorzulegen, die 2016 verabschiedet werden soll. Günther Wessel rekonstruiert den Weg des Raubguts von den Grabungsstätten bis zu den Sammlern. Er zeichnet erstmals ein umfassendes Bild des schmutzigen Geschäftes, das das historische Erbe der Menschheit irreparabel beschädigt.