Angaben aus der Verlagsmeldung

Praxis der Menschenrechte : Formen, Potenziale und Widersprüche


Die Menschenrechte haben sich als praktische Querschnittaufgabe einer Vielzahl an Politikfeldern etabliert. Oft werden sie als überzeugendes Beispiel für einen normativen Konsens der Weltgemeinschaft angeführt. Gleichzeitig wird immer wieder deutlich, dass dieses Ideal verschiedenen Deutungen in der Praxis unterliegt. Welche Funktion hat also der Universalismus der Menschenrechte und was trägt etwa der Würde-Begriff wirklich aus? Welche Begründungsstrategien sind denkbar, auch im Lichte kultureller und religiöser Vielfalt? Wäre zudem nicht auch über Menschenpflichten nachzudenken? Und was bleibt schließlich von dem Ideal der Menschenrechte angesichts von Problemstellungen, die es notwendig machen, über das klassische Gefüge von Staat und Individuum hinaus zu denken? Das Rottendorf Symposion versammelt dazu Überlegungen namhafter Völkerrechtler, Politik-, Sozial-, Religionswissenschaftler und Philosophen.