Angaben aus der Verlagsmeldung

Kind sein in der Stadt : Bildung und ein gutes Leben


Welche Bedeutung hat Bildung für ein gutes und gelingendes Leben von Kindern im städtischen Raum? Die AutorInnen diskutieren aktuelle Fragestellungen, die das Aufwachsen von Kindern betreffen, und geben Impulse für das Handeln in kindheits- und sozialpädagogischen Institutionen.

Das Leben von Kindern in der Stadt wird unter einer Gerechtigkeitsperspektive thematisiert und überlegt, was der städtische Raum Kindern unterschiedlicher sozialer Milieus bietet oder vorenthält, um sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft ein gutes Leben führen, also angemessen an Gesellschaft teilhaben zu können. Von besonderem Interesse ist die Lösung der damit verbundenen Fragen für Kinder, die in sozial benachteiligten Lebenslagen aufwachsen. Bildung gilt als das zentrale Kapital, das Kinder in die Lage versetzen könnte, um zumindest ihre Zukunft entsprechend zu gestalten. In der Sozialen Arbeit wurde in den letzten Jahren ein Diskurs geführt, der deutlich macht, dass ein ganzheitliches Verständnis von Bildung nötig ist. Dieser Diskurs wird nachvollzogen und in seiner Bedeutung für Kinder dargestellt. Dadurch wird auch eine Position Sozialer Arbeit in der kindheitspädagogischen Debatte deutlich gemacht.
Mit Beiträgen zu aktuellen Fragestellungen – zum Zusammenhang von Bildung, Raum und Geschlecht, zur Bedeutung von Partizipation in institutionellen Kontexten, zur Umsetzbarkeit von Inklusion, der Bedeutung von Bildung und Kinderarmutsbekämpfung sowie Denkanstößen zur interkulturellen Orientierung, Öffnung und Kompetenz – wird vor allem das Anliegen verfolgt, handlungsorientierte Impulse zu geben. Damit werden Anregungen für die Gestaltung pädagogischer Konzepte und Prozesse von Kindertagesstätten, Schulen sowie der außerschulischen Arbeit mit Kindern und anderen auf Kinder bezogenen Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit gegeben.