Angaben aus der Verlagsmeldung

Gegen/Stand der Kritik


Als wertsetzende Unterscheidung zum einen und immer wieder vollzogene Praxis zum anderen gehört ›Kritik‹ zu einem der zentralen Begriffe und Verfahrensweisen, die in Philosophie, Kultur- und Literaturwissenschaft mit verschiedenen Disziplinen und Disziplinierungen zu tun haben. Der Band verbindet die für Kritik kanonisch gewordene, unter- und entscheidende Frage nach dem ›Was‹ mit den Fragen nach dem ›Wie‹ oder dem ›Wovon‹. Aus diesem Grund ist der Versuchung zu widerstehen, Kritik auf das Urteil(en) zu beschränken und ihre verschiedenen Einsätze mit der Vielfalt der Gegenstände, die einer Beurteilung bedürfen, zu verwechseln. Mit dem Gegen/Stand hat Kritik im engeren Sinne nach den unterschiedlichsten Voraussetzungen ihres eigenen Urteilens zu fragen.

Mit Beiträgen von Andrea Allercamp, Carolin Blumenberg, Rüdiger Campe, Jonathan Culler, Thomas Ebke, Jörn Etzold, Ekkehard Knörer, Jacques Lezra, Stéphane Lojkine, Kathrin Thiele, Pablo Valdivia Orozco und Sophie Witt.