Angaben aus der Verlagsmeldung

Das Weltsozialforum : Eine Institution der Globalisierungskritik zwischen Organisation und Bewegung / von Christian Schröder


Das Weltsozialforum (WSF) ist das Relikt globalisierungskritischer Bewegungen der Jahrtausendwende. Auch über ein Jahrzehnt nach dem ersten WSF 2011 in Porto Alegre (Brasilien) ziehen die jährlich stattfindenden Protest-Events zehntausende Gegner_innen einer neoliberalen Weltordnung an. Mit einer umfassenden ethnographischen Forschung verfolgt Christian Schröder die Spuren des WSF vom Ursprung in Brasilien bis zum WSF 2013 in Tunesien. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie es der Bewegung gelingt, so lange fortzubestehen. Basierend auf umfangreichen Analysen zur Identität, den Organisationsstrukturen und dem Ressourcenmanagement des WSF wird das Prinzip der Transpoiesis herausgearbeitet, demzufolge Bewegungen dann überdauern, wenn sie zwischen Zerfall und Institutionalisierung oszillieren.