Angaben aus der Verlagsmeldung

Zeichen gegen den Krieg


Wie reflektieren Künstler den Krieg in ihren Heimatländern? Wie verarbeiten sie die geografische Distanz und die gleichzeitige mediale Nähe der Geschehnisse? Wie beeinflusst das Wissen über die Zustände in den Krisengebieten ihre Kunst? Ausgehend von Wilhelm Lehmbrucks Skulptur Der Gestürzte – ein Schlüsselwerk in der Rezeption des Ersten Weltkriegs – fokussiert das Buch auf zeitgenössische Positionen, die sich gestalterisch und thematisch mit kriegerischen Konflikten beschäftigen. Das Spektrum der ästhetischen Ausdrucksformen reicht dabei von Skulpturen, Installationen, Rauminszenierungen, Wandarbeiten bis hin zu Video- und Fotoarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern aus Ländern wie Chile, Bosnien und Herzegowina, Israel, Deutschland, Serbien, Spanien, Tschechien und Vietnam.

How do artists reflect upon war in their own homeland? Taking Wilhelm Lehmbruck’s sculpture Der Gestürzte – a key work in the reception of the First World War – as its starting point, this book focuses on contemporary positions which deal with various forms of military conflicts. The range of artistic forms of expression extends from sculptures and installations to photographs and video works by artists of various nationalities, such as Chile, Israel, Serbia, Spain or Vietnam.