Angaben aus der Verlagsmeldung

Zweimal zur Hölle und zurück : Vom Kessel zur Heimat / von Gerd Schneider


Zwei Westdeutsche und der ungarndeutsche Donauschwabe wurden aufgrund eines Abkommens zwischen dem Deutschen Reich und Ungarn in die deutsche Wehrmacht eingezogen. Sie gerieten mit der 6. Armee in den Kessel von Stalingrad. Der ungarische Kamerad wurde wegen einer Schussverletzung ausgeflogen, ein Kamerad war gefallen, während der überlebende Westdeutsche den Kessel bis zum Ende durchleiden musste. Dieser geriet in russischer Gefangenschaft in ein sibirisches Arbeitslager und wurde erst 1955 mit den letzten deutschen Kriegsgefangenen in die Westerwälder Heimat entlassen. Die Freunde besuchten sich gegenseitig in Westdeutschland und im kommunistischen Ungarn und dann innerhalb der Europäischen Union, bis sie im Alter von 80 Jahren die beschwerlichen Reisen nicht mehr unternehmen konnten. Sie lernten das jeweils andere Land kennen unter der Devise „Andere Länder, andere Sitten!“
Der Roman will aufzeigen, wie die Politik der großen Männer der Weltgeschichte in das einfache friedliche Leben der kleinen Leute in den entferntesten, abgelegensten Dörfern in Deutschland und Ungarn eingreift. Es wird eine Verzahnung zwischen großer Weltpolitik, wie sie in den Geschichtsbüchern steht, und den Auswirkungen auf den „Kleinen Mann“ deutlich.