Angaben aus der Verlagsmeldung

Betriebliche Risiken in der Nassbaggerei / von Volker Patzold, Günter Gruhn


Wie die in Nassbaggerei erfahrenen Autoren zeigen, ist der kapitalintensive Teil des Erdbaus im Nassen ein mitunter risikoreiches Geschäft. Die Risikohöhe wird vor allem durchoftmals große Mengenvordersätze,angetroffene Baugrundverhältnisse,ungenau beschriebene Hindernisse und Kontaminationen,klimatische Verhältnisse sowieungeeignete Gerätewahl bestimmt.Bei Aufstellung der Preiskalkulation wird immer wieder der eine oder andere Risikofaktor nicht oder nur ungenügend für einen angemessenen Preis berücksichtigt.Die wesentlichen Risikofaktoren für verschiedene Gerätetypen benennen Patzold und Gruhn und erläutern sie anhand von Lastfällen. Sie stellen in einer Modellrechnung einen Kostenvergleich auf und schätzen den zu erwartenden Schaden ab, indem sie Risiken auf Basis von Expertenwissen abschätzen. Je nach Gerätetyp kann bei Berücksichtigung dieser Risiken im betrachteten Modellfall ein bis zum 3,6-fachen höherer Einheitspreis erforderlich werden.Ziel des Buches ist es,  mit der Nassbaggerei Beschäftigte  bei deren Planung, Preisbildung und Durchführung zu sensibilisieren und die Hinnahme von Risiken zu minimieren.Dr.-Ing. Volker Patzold absolvierte 1968 ein Bergbaustudium an der TU Clausthal-Zellerfeld und wurde 1970 an der TU Hannover promoviert. Nach 2005 nahm er einem Lehrbeauftrag über Nassbaggerei an der TU Bergakademie Freiberg, Institut für Tagebau, wahr.  Nach seinem Studium war er in verschiedenen Firmen im Bereich des Wasser-, Straßen- und Tiefbaus sowie des Tagebaus tätig. Seit 1984 ist er mit seinem Ingenieurbüro für Naßbaggerei und Tagebau auf Steine und Erden in Buchholz i. d. Nde. selbständig.Prof. Dr.-Ing. habil. Dr. h.c. Günter Gruhn studierte Maschinenbau in Dresden mit Fachausbildung auf dem Gebiet Energie- und Verfahrenstechnik, wurde 1963 an der TU Dresden promoviert und habilitierte sich 1966. Von 1968 bis 1993 war er Professor für  Systemverfahrenstechnik an der TH Leuna-Merseburg und bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2003 Leiter des Instituts für Prozess- und Anlagentechnik an der TU Hamburg-Harburg.