Angaben aus der Verlagsmeldung

Not und Neuanfang : Die evangelische Kirche und ihre Siebenbürger Sachsen


Im September 2014 werden siebzig Jahre vergangen sein, seitdem rund 40 000 Siebenbürger Sachsen ihre über achthundert Jahre alte Heimat verlassen mussten. Über mehr als zwei Jahrhunderte (1690–1919) war Siebenbürgen Teil der Habsburger Monarchie gewesen. Seit der Reformationszeit hatte es intensive Beziehungen zwischen Siebenbürgen und Österreich gegeben. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Siebenbürger in Österreich gelandet und konnten nach zehnjährigem zermürbenden Warten 1954 die Staatsbürgerschaft erwerben und hier eine neue Heimat aufbauen und finden. Da es immer weniger Zeitzeugen dieser bewegten Jahre gibt, verschwinden wichtige Detailinformationen. Darum habe ich mich zu dieser Dokumentation entschlossen. Als Obmann des Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen in Österreich und als Pfarrer und späterer Fachinspektor der EKÖ kenne ich diese Geschichte aus beiden Perspektiven. Ich möchte sie meinen Kollegen und Kolleginnen und allen Interessierten vermitteln.

Pfarrer Mag. Volker Petri