Angaben aus der Verlagsmeldung

Krieg der Geister : Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914


Weimar spielte in der Zeit von 1900 bis 1918 eine besondere Rolle als »Identifikationsort der deutschen Kultur«. Wie unter dem Brennglas verdichten sich hier die ästhetischen und kulturpolitischen Konfrontationen, lässt sich die intellektuelle Aufrüstung im Zeichen der Nationalisierung der Künste beobachten. Von Harry Graf Kessler bis Fritz Mackensen, von Henry van de Velde bis Ernst von Wildenbruch und von Ernst Haeckel bis Rudolf Eucken – sie alle sind (un-)freiwillige Teilnehmer am »Krieg der Geister« in Weimar.
Diese Kunst-, Kultur- und Mentalitätsgeschichte wird facettenreich aufgefächert und mit Zeugnissen der Zeit unterlegt: von Gemälden, Grafiken, Plakaten, Fotografien über architektonische und plastische Arbeiten bis hin zu literarischer Propaganda, öffentlichen Aufrufen und Feldpostsendungen. Ausstellung und Begleitband stellen zentrale Fragen nach der deutschen Identität und verweisen damit auf noch immer aktuelle Debatten.

Der Subskriptionspreis von 28 € gilt bis zum 31. Juli, ab 1. August kostet der Band 48 €p