Angaben aus der Verlagsmeldung

Wissenschaft – Innovation – Technologie


Hauptziel dieses Buches ist es, eine Diskussion anzuregen zum Thema, welche Bedürfnisse erforderlich sind, um die zukünftige Entwicklung der Wissenschaft nicht nur in Deutschland, eine Diskussion anzuregen zum Thema, wie und welche Bedürfnisse die zukünftige Entwicklung der Wissenschaft nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa vorantreiben werden und welcher Vorbedingungen es bedarf, um geeignete Voraussetzungen für die permanente Hervorbringung von Innovationen und neuen Technologien zugunsten einer dauerhaften Entwicklung der deutschen und europäischen Gesellschaft zu schaffen.
Hervorgegangen ist diese Publikation aus Überlegungen, die im Rahmen zweier von der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Techno­logie und Forschung geförderter Projekte „Wissenschaft zwischen Kulturleistung und Dienstleistung“ und „Konzeptionen von Innovationen – Konzepte für Innovationen?" entstanden. Neue theoretische Ansätze auf dem Prüfstand“. Beide Themenfelder hängen konzeptionell eng zusammen bzw. überlappen sich inhaltlich, zumal die (traditionelle) Innovationstheorie den (wissenschaftlichen) Forschungs- und Entwicklungs(F&E)-Prozess als wichtige oder gar wichtigste Grundlage für Inventionen (Erfindungen) und Innovation (an)sehen. Die Fähigkeit von Wissenschaftlern aller Disziplinen wie von Ingenieuren, Probleme aufzugreifen und zu bearbeiten, gesellschaftlich Notwendiges mit wissenschaftlich-technisch Möglichem und ökonomisch Vertretbarem zu verbinden, Zusammenhänge und Entwicklungstendenzen zu erkennen und Wissen zu verwerten, Hypothesen und Ideen zu entwickeln und zu testen, aber auch Neues durchzusetzen und zur gesellschaftlichen Anerkennung zu führen, sind von entscheidender Bedeutung für neue Entdeckungen und Erfindungen.
Die Beiträge dieses Buches sind drei Teilen zugeordnet. Teil I umfasst theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zur Rolle von Wissenschaft, vor allem hinsichtlich ihres „innovativen“ Potenzials. Teil II enthält Beiträge zu Innovationskonzepten und Innovationsmodellen. Teil III stellt Erkenntnisse und Erfahrungen der multidisziplinären Innovationsforschung und -praxis vor. Das Integral dieser Teile sind empirisch aufweisbare und praktisch zu berücksichtigende Interdependenzen zwischen Wissen(schaft) und Innovation(sprozess).