Angaben aus der Verlagsmeldung

»Ich spiele mich, wie ich bin« : Die Selbstdarstellungen Werner Tübkes von 1940 bis 2004 / von Annika Michalski


Der Maler und Grafiker Werner Tübke (1929-2004) gehört zu den wichtigsten Exponenten der 'Alten Leipziger Schule' und gilt als einer der bekanntesten Künstler der DDR. In diesem Buch nimmt Annika Michalski eine grundlegende Neubewertung seiner Kunst und seines Lebens in der Kulturpolitik des 'Arbeiter-und-Bauern-Staates' vor. Sie analysiert fast 300 Selbstdarstellungen und bettet diese in die aktuellen Diskussionen um die Kunst der DDR sowie die Biografie Tübkes ein. Dabei hatte sie exklusiven Zugang zu den intimen Tagebüchern im Nachlass des Künstlers, die für die weitere Forschung bis 2024 nicht zugänglich sein werden. Sie zeigt, wie Tübke anhand seiner Selbstinszenierungen Strategien des Umgangs mit der gesellschaftlichen Realität findet und die Rezeption seiner Werke zu lenken versteht. Ein bebildertes Werkverzeichnis der Selbstdarstellungen Tübkes im Anhang ergänzt diese erste Gattungsanalyse des Gesamtwerks des Malers.