Angaben aus der Verlagsmeldung

Reutershagen in Bildern und Geschichten


Als der Verlag Redieck und Schade 2006 die erste Auflage des Buches "Reutershagen in Bildern und Geschichten" vorlegte, war klar, dass dieses Buch, welches von der Chronikgruppe Reutershagen recherchiert und geschrieben worden war, viele Menschen in Rostocks größtem Stadtteil ansprechen und erreichen würde. Sehr schnell war die damalige Auflage vergriffen. Jetzt endlich liegt eine zweite, gründlich überarbeitete und erweiterte Neuauflage vor.
Der Name "Reutershagen" taucht erstmals in einem amtlichen Schreiben vom 27. Februar 1922 auf. Bereits 1921 hatten erste Siedler ihre Häuser im heutigen Liningweg errichtet und legten damit den Grundstein für ein neues Besiedlungsgebiet im Westen der Stadt, unverwechselbar dabei die Namenspatenschaft des berühmten niederdeutschen Dichters Fritz Reuter. Reutershagen war von Anbeginn eng mit der Entwicklung der Stadt Rostock verbunden. Der Ausgangspunkt lag im verstärkten Ausbau industrieller Großbetriebe nach 1918. Rostock entwickelte sich zu einem bedeutenden Industriestandort, parallel dazu wuchs die Bevölkerung nahezu sprunghaft an. Als 1953 der Grundstein für das erste Neubaugebiet nach dem Zweiten Weltkrieg in der Stadt Rostock mit Reutershagen I und ab 1959 für Reutershagen II gelegt wurde, war das vor dem Hintergrund eines umfangreichen wirtschaftlichen Neuaufbaus der Stadt wiederum von einem kräftigen Zustrom von Facharbeitskräften und Menschen aus anderen Teilen des Landes begleitet.