Angaben aus der Verlagsmeldung

Symbolische Grenzen : Zur Reproduktion sozialer Ungleichheit durch ethnische und religiöse Zuschreibungen / von Kerstin Duemmler


Einwanderer und ihre Nachfahren sind beim Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen und Positionen oft mit Barrieren konfrontiert. Wie werden diese in der Lebenswelt aufrechterhalten und wie werden sie umkämpft?
Das Buch gewährt Einblicke in den Schweizer Schulalltag und zeigt, wie Jugendliche Ungleichheiten interaktiv über symbolische Grenzziehungen reproduzieren. Gestützt auf religiöse und ethnische Zuschreibungen verweigern sie bestimmten Einwanderergruppen soziale Anerkennung. So kommen Zweifel auf, ob die populäre Forderung: »Ja die [Ausländer] müssen sich halt integrieren«, noch als offene Tür und nicht bereits als Ausgrenzung verstanden werden muss.