Angaben aus der Verlagsmeldung

Christian Morgensterns Weg der Verwandlung des Politischen / von Manfred Kannenberg-Rentschler


Dieses Büchlein offenbart einen Morgenstern, der sich zeitlebens leidenschaftlich um das öffentliche Wohl und Wehe kümmert. Und obwohl er, bedingt durch seine lebenslange damals unheilbare Lungenkrankheit, niemals ein politisches Amt oder Mandat bekleidete, denkt er das Politische der Zukunft, als unser sozial gerichtetes Wollen, ganz neu. So bringt er die verfasste Autonomie des geistigen und kulturellen Lebens unseres Gemeinwesens als ein Fundament künftiger Gesellschaftsordnung mit auf den Weg. Als er am Vorabend der Weltkriegskatastrophe stirbt, ist er durch seine große Nähe zu Margareta Morgenstern und Michael Bauer bereits Teil der aufkommenden Bewegung für die Entstaatlichung des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens Mitteleuropas. Der Autor dieser Schrift findet in zahlreichen Briefen, Tagebucheintragungen, Epigrammen, kritischen Schriften und Zeitschriftenbeiträgen die Belege für Christian Morgensterns geistige Kraft zur Verwandlung des Politischen.