Angaben aus der Verlagsmeldung

Anders regieren : Über die strategischen Bedingungen eines mosaiklinken Politikwechsels


Mit der Entscheidung für eine schwarz-rote Koalition in Berlin und eine schwarz-grüne in Hessen scheint die Chance, einen Politikwechsel einzuleiten, auf lange Zeit verstellt. Dass sich SPD, Grüne und Linke der Herausforderung eines sozial-ökologischen Umbaus nicht gemeinsam gestellt, ihre parlamentarische Mehrheit im Bund nicht antizipiert und vorbereitet haben, ist die eigentliche Malaise.

Aber warum ist der Politikwechsel nicht gekommen?
Warum gelang es nicht, die teilweise sinnentleerte Abgrenzung zwischen Grünen, SPD und Linkspartei und die Unfähigkeit, aus der jeweiligen Parteilogik wenigstens zeitweise herauszutreten, um sich für die progressiven linken Bewegungen zu öffnen, zu überwinden?
Was müsste wer tun, damit das doch passiert?
Welche Erfahrungen kann man aus früheren Linksregierungen ziehen? Welche aus der europäischen Perspektive?
Welche Rollen spielen die Medien, welche die Kulturpolitik?
Wie kann solidarisches Wirtschaften aussehen?
Welche Transformationsstrategien kann die Linke ansetzen und welche Kommunikationsstrategien sind angemessen?

Über diese Fragen diskutieren neben den vier RedakteurInnen u.a. Vera Bunse, Alex Demirović, Thomas Fatheuer, Corinna Genschel, Fritz Glunk, Ina Hartwig, Volker Koehnen, Dieter Kramer, Thomas Lohmeier, Daniel Loick, Anke Martiny, Nadja Meisterhans, Astrid Rothe-Beinlich, Dieter Rucht, David Salomon, Jan Schlemermeyer, Tom Strohschneider, Klaus-Dieter Stork, Wolfgang Storz, Moritz Warnke, Martin Wimmer, Raul Zelik.