Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Vereinigte Stahlwerke AG im Nationalsozialismus : Konzernpolitik zwischen Marktwirtschaft und Staatswirtschaft / von Alexander Donges


Industrielle Handlungsspielräume im Nationalsozialismus
Im "Dritten Reich" zählte die Vereinigte Stahlwerke AG (Vestag) zu den führenden Industriekonzernen. Die Studie untersucht, wie stark staatliche Akteure die Konzernpolitik beeinflussten und welche autonomen Spielräume das unternehmerische Handeln hatte.
Die Vestag entstand 1926 unter Beteiligung der Thyssen-Gruppe als Zusammenschluss mehrerer Montankonzerne des Ruhrgebiets. Während die Konzernentwicklung für die Zeit vor 1933 in der unternehmenshistorischen Literatur bereits umfassend untersucht wurde, blieb sie für die Jahre des "Dritten Reichs" bislang weitgehend unbeachtet. Die Studie knüpft an die übergeordnete Debatte über die Frage nach den Handlungsspielräumen von Unternehmen und die Charakteristika der nationalsozialistischen Wirtschaftsordnung an. Sie kombiniert die qualitative Quellenauswertung mit der quantitativen Analyse betriebswirtschaftlicher Kennziffern.