Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Chance O'Nan, Die Chance / von Stewart O'Nan


Gemeinsam machen Marion und Art Fowler eine Pauschal-Busreise zu den Niagarafällen, wohin sie dreißig Jahre zuvor auch ihre Hochzeitsreise führte. Im Gepäck befindet sich ihr gesamtes Barvermögen, denn Art glaubt zu wissen, wie man beim Roulette gewinnen kann. Sie schmuggeln das Geld nach Kanada ein, wechseln es in Jetons und beziehen in einem Casino eine teure Hochzeitssuite, die sie sich leisten, weil es ja ohnehin egal ist. Arbeitslos und verschuldet, wie sie sind, haben sie nichts mehr zu verlieren. Das Haus, in dem ihre Kinder groß geworden sind, muss verkauft werden, ihre Ehe, von Seitensprüngen untergraben, steht vor dem Aus.
Also greifen sie nach dem letzten Strohhalm: tagsüber beim Sightseeing an den spektakulären Wasserfällen, vor allem aber abends, im Casino. Sie spielen am ersten Abend und am zweiten. Und setzen alles auf eine Karte.
Ein heiterer, sogar tröstlicher Roman über Zuversicht, Verzeihen und letzte Chancen, der eindringlich vor Augen führt, dass Liebe – wie das Leben selbst – mitunter ein Glücksspiel ist.


«Dieser zutiefst bewegende, komische und hinreißend geschriebene Roman gipfelt in einem Ende, das so überraschend und beglückend ist wie ein unerwarteter Kuss.»
The Boston Globe

«Stewart O’Nan ist ein glänzender Erzähler.»
Süddeutsche Zeitung


Stewart O’Nan, 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren, veröffentlichte zuletzt den Roman «Emily, allein», das einfühlsame Porträt einer Frau, die im hohen Alter einen Neuanfang wagt.