Angaben aus der Verlagsmeldung

Homosexuelle im Nationalsozialismus : Neue Forschungsperspektiven zu Lebenssituationen von lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen 1933 bis 1945


Wie lebten homosexuelle, bi-, trans- und intersexuelle Menschen in der NS-Zeit? Welchen Verfolgungsmaßnahmen waren sie aus¬ge¬setzt? Diese und andere Fragen beantwortet der vorliegende Sammelband, für den das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verantwortlich zeichnen. Dabei stehen nicht nur Polizei und Justiz im Fokus, sondern auch die politisch-ad¬mi¬nis¬trative und die gesellschaftliche Re¬pres¬sion. Überdies zeigen die Autorinnen und Autoren die ganze Vielfalt von Le¬bens¬si¬tua¬tionen auf – von Isolation über To¬le¬rie¬rung bis zur Unterstützung des Regimes. Neben der vergleichsweise gut erforschten Ge¬schichte homosexueller Frauen und Männer geht es dabei auch um die bisher wenig be¬achteten Gruppen bi-, trans- und intersexueller Menschen – ein Ansatz, der Licht in ein kaum bekanntes Kapitel der Gesellschaftsgeschichte des Dritten Reichs bringt.