Angaben aus der Verlagsmeldung

„…mehr vorwärts als rückwärts schauen…“ : Das deutschsprachige Exil in Brasilien 1933–1945


Zwischen 1933 und 1945 gewährte Brasilien ca. 16.000 bis 19.000 deutschsprachigen Exilanten Zuflucht und wurde nach Argentinien zum wichtigsten Aufnahmeland in Südamerika. Ausgehend von dem politischen und historischen Kontext in Brasilien der 1930er und 1940er Jahre stellt das Begleitbuch zur gleichnamigen Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945 der Deutschen Nationalbibliothek das Wirken der Flüchtlinge in Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft des Landes dar und zeigt zudem den wechselseitigen Kulturaustausch zwischen den Exilanten und den mit ihnen bekannten und befreundeten namhaften brasilianischen Intellektuellen und Künstlern. Beiträge zu den von den Flüchtlingen gegründeten jüdischen Gemeinden, den politischen Aktivitäten der Exilanten und dem Siedlungsprojekt Rolândia ermöglichen einen umfassenden Blick auf das Exilland Brasilien. Das zweisprachige Begleitbuch (Deutsch-Portugiesisch) ist mit einem umfangreichen Bildteil ausgestattet.
Mit Beiträgen von Maria Luiza Tucci Carneiro, Roney Cytrynowicz, Peter Johann Mainka, Ana Maria Dietrich, Patrik von zur Mühlen, Marlen Eckl, Alberto Dines, Antonio Abdalla, Boris Kossoy, Luiz Paulo Horta, Dorothee Wahl.