Angaben aus der Verlagsmeldung

Mauerkunst : Graffiti und Objektkunst 1989 bis 1994


Die Maueröffnung war das Startsignal für die größte öffentliche Kunstaktion des späten 20. Jahrhunderts. Von da an wurde auf beiden Seiten der Mauer gemalt und gesprayt: gegenständlich, figurativ, illustrativ, surreal – meist knallbunt, nur selten schwarz-weiß. Der einstige Eiserne Vorhang wurde zum Forum der öffentlichen Kommunikation. Über 100 farbige Abbildungen dokumentieren die heute verschwundenen
Kunstwerke in Ost- und Westberlin – weit über die East-Side-Gallery hinaus. Sie zeigen, mit welch euphorischer Fantasie und überragender Qualität die dramatischen geschichtlichen Ereignisse jener Zeit dargestellt, kommentiert und ironisiert wurden.