Angaben aus der Verlagsmeldung

Der Tod und das Meer : Seenot und Schiffbruch in Kunst, Geschichte und Kultur


Wie das Meer die Menschen ernährte, so mussten sie auch lernen, mit dessen Gefahren umzugehen. Denn seit jeher sind Seenot und Schiffbruch eine konstante Erfahrung und Bedrohung der Seefahrt.
Trotz stetig wachsender Erkenntnisse in Schiffbau und Navigation ist die Unsinkbarkeit bis heute ein unerfüllter Traum. Die Naturgewalt des Meeres bleibt dem Menschen stets überlegen. Spektakuläre Schiffsunglücke wie der Untergang der „Titanic“ haben sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingeschrieben und weisen als Symbol und Mythos weit über das tatsächliche Ereignis hinaus. Doch es ist
vor allem das alltägliche Wagnis der Seefahrt, das die Mentalität der Seeleute, Hafen- und Küstenbewohner geprägt und als Motiv in den bildenden Künsten Eingang gefunden hat. Das Forschungsund
Ausstellungsprojekt „Der Tod und das Meer“ zeigt, wie über Jahrhunderte im Wechselspiel zwischen Alltag, Kunst, Mentalität und Gesellschaft die Erfahrung von Bedrohung, Angst, Abenteuer, Ungewissheit, Unglück, Katastrophe, Tod, Hoffnung, Rettung und Trauer rund um die Seefahrt tradiert und reflektiert worden ist.