Angaben aus der Verlagsmeldung

Fahrradfreunde


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beklagte sich der Autor Léon Bloy bei seinem Verleger über den geringen Absatz seiner Bücher. »Was wollen Sie?«, fragte der Verleger. »Seit sich die Leute für das Fahrrad begeistern, haben sie keine Zeit mehr zum Lesen.« Natürlich hat das Fahrrad dem Lesen so wenig geschadet wie Radio oder Fernsehen, im Gegenteil. Schriftsteller wie Siegfried Lenz, Urs Widmer, Andrea Camilleri oder Axel Hacke haben hinreißende Fahrradgeschichten oder -gedichte geschrieben: über erste Fahrversuche, Radtouren übers Land, ob beschaulich allein oder romantisch zu zweit, über die Tücken des Tandemfahrens als Paar, üble Fahrraddiebe oder Radrennen und sogar über das hässliche Stiefkind des Fahrrads, den Ergometer. Und natürlich darf in einem Fahrradlesebuch Sempés unsterblicher Fahrradhändler Paul Tamburin samt seinem unglaublichen Geheimnis nicht fehlen. Fahrradfreunde ist eine erzählerische und zeichnerische Hommage an das Fahrrad – und all jene, die gerne in die Pedale treten.