Angaben aus der Verlagsmeldung

Wer hat Angst vorm bösen Mann? : Warum uns Täter faszinieren Bandelow, Wer hat Angst vorm bösen Mann? / von Borwin Bandelow


Unsere Medien sind immer wieder voll von Berichten über schier unfassbare Verbrechen. In der Regel reagieren wir mit Abscheu und Ekel, wenn wir davon erfahren. aber es gibt auch Menschen, die fasziniert sind vom Bösen. Sogar die Opfer werden nicht selten davon erfasst. darum geht es in diesem Buch: Welche bizarren Kapriolen vollzieht das Gehirn, wenn sich eine Allianz zwischen Tätern und Opfern bildet? Wie lässt es sich erklären, dass normale Menschen zu brutalen Vergewaltigern, Mördern, Entführern oder Hochstaplern eine positive Bindung entwickeln? Borwin Bandelow untersucht an zahlreichen Beispielen die merkwürdige Faszination des Bösen. Er beschreibt eigene Fälle und berichtet über berühmte Kriminalfälle auf der Grundlage von Interviews mit Tätern, Opfern und Zeitzeugen – darunter der Vergewaltiger und Mörder Frank Schmökel, die Frau, nach der das Stockholm-Syndrom benannt wurde, und ein überlebendes Opfer eines grausamen amerikanischen Serienmörders. Das Buch untersucht, was diese Verbrecher so interessant, ja anziehend macht für andere Menschen. Und der Autor beschreibt, was sich abspielt im Gehirn von Menschen, die andere entführen, foltern, vergewaltigen oder ermorden. Ungewöhnliche Gedanken über Taten, die uns alle beschäftigen, aus der Sicht eines erfahrenen Psychiaters.