Angaben aus der Verlagsmeldung

Liminale Anthropologien : Zwischenzeiten, Schwellenphänomene, Zwischenräume in Literatur und Philosophie


Liminale Anthropologien bezeichnen einen zentralen Wirkungsbereich liminaler Strukturen: den Entwurf des Menschen. Denn der Mensch ist vielfältig auf Zwischenzeiten, Schwellenphänomene und Zwischenräume bezogen, und er ist dies in einer konstitutiven, ursprünglichen, nicht nur in einer sekundären, abgeleiteten Art. Die in diesem Band versammelten Beiträge stellen die Frage, wie Liminalität gedacht, imaginiert und dargestellt wird; sie zielen auf Konzepte, Entwürfe und Inszenierungen liminaler Anthropologien. Damit
kreuzen die Beiträge zwei mittlerweile etablierte Untersuchungsperspektiven der Literatur- und Kulturwissenschaften:
Zum einen die Frage nach kulturellen Grenzphänomenen im
Allgemeinen, zum anderen die Frage nach dem Menschen unter
dem Druck posthumanistischer Zustände im Besonderen.