Angaben aus der Verlagsmeldung

Shoppen im Mittelalter : in einem Mainzer Kaufhaus


Große Kaufhäuser sind keine Erfindung der Moderne – es gab sie schon vor über 600 Jahren. Ein wahres Einkaufsparadies beherbergte das mittelalterliche Mainz in seinen Mauern.

Die Quellen berichten von einem abwechslungsreichen Warenangebot. Man handelte und feilschte um exotische Gewürze, Fisch, Wolle, Seife und vieles mehr. Man kaufte nicht nur, was man zum täglichen Leben brauchte, sondern nutzte das vielfältige Angebot an luxuriöser Ware aus fernen
Ländern. Auch Baumwolle, Flachs und Hanf, Seide und kostbare Tuche aus Reims und Arras wurden importiert und im Kaufhaus am Brand, in der Nähe des Doms zum Kauf angeboten.

Das bebilderte Sachbuch mit medialem Inhalt angereichert beantwortet Fragen: Wie hat das mittelalterliche Kaufhaus ausgesehen? Was geschah im Inneren und wie genau ging der Großhandel im Mainzer Kaufhaus vonstatten? Wer legte Preise fest und überwachte Recht und Gesetz beim Verkauf? Es überrascht mit einem für die deutsche Wirtschaftsgeschichte einzigartigen Dokument: der Mainzer Kaufhausordnung aus der Mitte des 15. Jhs., die über die Organisation des Handels im Mittelalter informiert.