Angaben aus der Verlagsmeldung

Gang nach Canossa : 1 637 Kilometer zu mir selbst Gastmann, Gang nach Canossa / von Dennis Gastmann


Wir schreiben das Jahr 2012: Die Wirtschaft ist am Ende, das Klima kaputt, bald soll auch noch die Welt untergehen, und in einem kleinen Apartment im Herzen Hamburgs schnürt ein blonder Reisereporter seinen Rucksack. Sein Ziel: Die eigenen Sünden büßen und Mutter Erde ein wenig besser machen. Sein Problem: Dafür muss er über die Alpen. Zu Fuß. Fast eintausend Jahre nach Heinrich IV. tritt wieder ein Deutscher den legendären Weg nach Canossa an. Natürlich auch, weil es dort so tolle Tortellini geben soll. Dennis Gastmann führt uns auf seiner ungewöhnlichen Pilgerreise von einer Grenzerfahrung in die nächste: In Osnabrück lässt er sich von einem Orakel die Zukunft vorhersagen, im Rothaargebirge trifft er NVA-Veteranen, in Frankfurt wagt er sich aufs Börsenparkett, in der pfälzischen Provinz begibt er sich auf eine „spirituelle Nachtwanderung“, im Dom zu Speyer legt er die erste Beichte seines Lebens ab (und lügt dabei), in Besançon, der Stadt der falschen Brustimplantate, übernachtet er, bevor ihn der Weg auf die schmutzigen Spuren Uwe Barschels im Genfer Luxushotel „Beau Rivage“ führt und – nach tausend Kilometern – in die einsamen Berghütten des Schweizer Mont Cenis. Ein mitreißendes Reise- und Abenteuerbuch – und ein großartiges Lesevergnügen!