Angaben aus der Verlagsmeldung

Schadensfälle an erdberührten Bauteilen


Schäden dürfen nicht automatisch unter dem Gesichtspunkt mangelhafter Bauleistungen gesehen werden, sondern es sind auch die Schäden zu betrachten, die durch schädigendes Nutzerverhalten, Umwelteinflüsse, Alterung und Fremdeinwirkung verursacht werden. D.h., dass nicht jeder Schaden gleichzeitig auch ein Mangel mit der Folge möglicher Mängelansprüche ist, sondern die beiden Begriffe sorgfältig voneinander zu trennen sind. Schäden, die auf Nutzungsfehler und nicht vermeidbare Einflüsse zurückzuführen sind, begründen keine Mängelansprüche. Neben den allgemeinen Anforderungen aus dem konstruktiven Bereich (Gründung, Baugrund, Bauteil, Material etc.) und dem bauphysikalischen Bereich (Wärmedämmung, Wärmebrücke, Bauteilanschluss etc.) werden auch die Anforderungen an Abdichtungen (Beanspruchung, Lastfall, Planung, Material etc.) behandelt. Daneben werden die rechtlichen Aspekte (Gewährleistung, Haftung, Mängelansprüche, Mangelbegriff) erläutert und Schadenschwerpunkte benannt, die in 15 exemplarischen Fallbeispielen aus der Praxis dargestellt werden. Schließlich wird, abgeleitet aus den Fallbeispielen, prophylaktische Hilfestellung für die unterschiedlichen Bereiche des Planungs- und Bauprozesses angeboten. Diese Zusammenstellung von Schadensfällen richtet sich an Sachverständige sowie alle am Planungs- und Bauprozess beteiligten Personen.