Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Gestaltung der Dinge : Außereuropäische Kulturgüter und Designgeschichte / von Regula Iselin


Geschichten von Sammlungen, Ausstellungen und Museen zeigen, dass außereuropäische
Kulturgüter eine Konstante im Entwicklungsprozess der modernen Gestaltung
sind. Von Anfang des 19. bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts sind ethnographische
Materialien, Techniken, Farben und Formen außereuropäischer Kulturgüter prägen die Gestaltung von Dingen des alltäglichen Gebrauchs seit dem 19. Jahrhundert. Regula Iselin analysiert die Aneignung fremder Gestaltungsweisen und zeigt deren Einflüsse auf das moderne Design.

Objekte Teil des künstlerischen Phänomens, das Europa bestimmt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trägt die Wahrnehmung und die Verwertung außereuropäischer Kulturgüter beim Entwurf und in der Produktion von Dingen sowie als Unterrichtsmaterial in Museen und Schulen für Kunst und Industrie entscheidend dazu bei,
die Gestaltungsweisen des 19. Jahrhunderts zu überwinden. Die Autorin macht deutlich, dass deren Rezeption zu den produktivsten und wirksamsten Faktoren in der Ästhetik- und Designgeschichte der Moderne gehört.