Angaben aus der Verlagsmeldung

Generalleutnant Egbert Picker : Vom Gebirgsjägeroffizier der Wehrmacht zum Kommandeur des deutschen Verbindungskommandos bei Mussolini / von Roland Kaltenegger


Dies ist die Geschichte von Generalleutnant Egbert Picker. Am 15. Februar 1895 in Nürnberg geboren, kämpfte er ab 1914 mit der Bayerische Armee an der Westfront des Ersten Weltkrieges. In den Nachkriegswirren schloss er sich dem Freikorps Amberg an.
Nachdem Picker in die Reichswehr übernommen worden war, wurde er Bataillonskommandeur in den Gebirgsjägerregimentern 100 und 98. Schließlich übernahm er 1940 das Kommando über das Gebirgsjägerregiment 98, mit dem er den Frankreich- und Jugoslawienfeldzug bestritt.
Im Russlandfeldzug wurde Oberst Picker 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.
Im Südabschnitt der Ostfront übernahm Generalmajor Picker im Herbst 1943 die 3. Gebirgsdivision, bevor er zum Leiter des Aufstellungs- und Ausbildungsstabes z.b.V./Geb. des Stellvertretenden Generalkommandos V. Armeekorps und dann zum Kommandeur des Deutschen Verbindungskommandos 184 der italienischen Alpinidivision „Monte Rosa“ ernannt wurde. Nach zahlreichen Gefechten im Alpenvorland geriet er in US-Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde.

Roland Kaltenegger, Jahrgang 1941, war als Zeitsoldat Angehöriger der 1. Gebirgsdivision. Der Diplom-Bibliothekar, Schriftsteller und Publizist gilt als Nestor der Geschichtsschreibung der deutschen Gebirgstruppe. Er veröffentlichte über zwanzig Bücher in mehreren Auflagen und Sprachen sowie Hunderte von Artikeln und Beiträgen zu diesem Thema. Im Verlagshaus Würzburg erschien unter anderem sein Standartwerk "Deutsche Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg", das als Klassiker der Militärliteratur gilt (Erstauflage 1977).