Angaben aus der Verlagsmeldung

I love ALDI. Wilhelm-Hack.Museum Ludwigshafen


Herausgegeben von Reinhard Spieler. Texte von Bernd Dueckers, Karen Duve,Miriam Oesterreich, Reinhard Spieler, Wolfgang Ullrich und Judith WeissSeit geraumer Zeit hat das Schlagwort von der „Aldisierung“ der Gesellschaft, dasdie generelle Suche des Konsumenten nach dem günstigsten oder besten Angebotcharakterisieren soll, Eingang in die Diskussion um Ware und Konsum gefunden.Discount ist dabei „die Kunst des Weglassens“, so auch das Prinzip von ALDI. DerDiscounter beschwört keine verführerischen Visionen von Reichtum, Luxus undexzessivem Konsum herauf, sondern Ware ist vielmehr ein funktionales Objekt, dassich (nicht mehr nur) an einkommensschwache Schichten richtet. 2003 führte ALDISÜD von Künstlern signierte Kunstdrucke zu erschwinglichen Preisen in die Warenpaletteein. Diese „Aldisierung der Kunst“ wurde in Kunstkreisen kontrovers diskutiert.Mit Werken von Felix Droese, Günter Fruhtrunk, Christian Jankowski, ThomasRentmeister u.v.a. geht die Publikation dieser Diskussion mit rund 40 künstlerischenPositionen auf den Grund und präsentiert in einem spielerischen Parcours Affirmativesund Kritisches zum Thema. Auszüge aus den Firmenphilosophien von ALDI, Penny,LIDL, EDEKA etc. komplettieren das Thema.The “Aldisation of society” (after the Aldi supermarket chain) has, for some time, beena buzz phrase in the consumerism debate and is intended to characterise a generaldesire to find the cheapest or best product on offer. Discount is achieved, according tothe ALDI principle, through “the art of omission.” Discount shops do not invoke seductivevisions of wealth, luxury and excessive consumption, product is seen much morea functional object, aimed (no longer exclusively) at the low-income sectors of society.In 2003 ALDI SÜD added signed art prints at affordable prices to their range of goods.This “Aldisation of art” was hotly debated in art circles. With works by Felix Droese,Günter Fruhtrunk, Christian Jankowski, Thomas Rentmeister and many more, thepublication presents a thorough examination of this discussion with around 40 artisticperspectives, offering both affirmation and criticism in playful interaction. The issue isrounded off with extracts from the company philosophies of the shops ALDI, Penny,LIDL, EDEKA etc.