Angaben aus der Verlagsmeldung

Ein privilegiertes Medium und die Bildkulturen Europas : Deutsche, Französische und niederländische Kupferstecher und Graphikverleger in Rom von 1590 bis 1630


Anhand des Verhältnisses der aus Nordeuropa zugereisten und der einheimischen Künstler und Kunsthändler wird das faszinierende Spektrum der Bildproduktion in Rom zwischen 1590 und dem Beginn des Hoch­barocks untersucht. Mit medienspezifischem Ansatz, nämlich von der Druckgrafik ausgehend, werden die kreativen Energien untersucht, durch welche die Stadt in jenen Jahren zum Zentrum und Labor der internationalen Kunstentwicklung wurde. Durch Analyse der römischen Tätigkeit von Künstlern wie Hendrick Goltzius, Philippe Thomassin, Jacques Callot, Matthäus Greuter und Claude Mellan sowie durch zahlreiche Neuentdeck­ungen und eine umfangreiche Bebilderung ist dieses Buch ein unverzichtbares Referenz- und Über­sichtswerk zur Kunstgeschichte und zum europäischen Kulturtransfer in der Frühen Neuzeit.