Angaben aus der Verlagsmeldung

Der Leib / von Hermann Schmitz


Der Leib, von dem das Buch handelt,ist weder Seele noch Körper, sondern das seit dem klassischen Griechenland Vergessene, das ohne Beistand von Sehen und Tasten spürbar ist: z.B. im Schreck, in Angst, Schmerz, Hunger, Durst, Ekel, Wollust,Entzücken, Frische, Müdigkeit, im affektiven Betroffensein von Gefühlen, in gespürter Bewegung, in der Richtung des Blickes. Dieses Vergessene wird mit neuen Begriffen, die Ausdehnung und Dynamik betreffen, ans Licht gezogen und mit Beispielen beleuchtet. Es wird seiner Bedeutung nach in den Aufbau der Person, in das Fühlen von Gefühlen, in Kunst, Geschichte, Raum, Zeit, Seele, Körper verfolgt. Eine Skizze der Thematisierungen des Leibes im Denken von Homer bis zur Gegenwart schließt das Buch.