Angaben aus der Verlagsmeldung

Genial dagegen - die Reihe


Die Finanzkrise hat seit langem anstehende Themen nachdrücklich in den Mittelpunkt gerückt. Brauchen wir neue Spielregeln in der Wirtschaft? Handelt es sich bei den momentanen Problemen um eminente Krisensymptome? Und gibt es Konzepte, ein völlig neues Arrangement zu gestalten? Welche Rolle werden die Lohnarbeit, der Staat, die Unternehmen spielen? Robert Misik, Autor des Bestsellers Genial dagegen, hat politische Aktivisten, Gesellschaftskritiker und kritische Wissenschaftler eingeladen, originelle Gedanken gegen den politischen und ökonomischen Mainstream und für eine Demokratisierung der Demokratie zu präsentieren.
Der Diskurs in Medien, Politik und wissenschaftlicher Öffentlichkeit über den ökonomischen Wandel unserer Zeit ist von folgenden Fragen geprägt: Wie müssen unsere Gesellschaften reformiert werden, damit alle Bürger ihre Talente entwickeln können und alle gleiche Chancen haben? Braucht nachhaltiges Wirtschaften einen starken Staat – oder kann eine gestärkte Zivilgesellschaft hier etwas beitragen? Welche ambitionierten Ziele können sich Gesellschaften setzen und sind solche Ziele nötig, um den Geist der Verzagtheit und der Angst, der unsere Gesellschaften durchzieht, zu vertreiben?Auf diese Fragen sollen die beitragenden Autorinnen und Autoren mit radikal unterschiedlicher, jedoch in allen Fällen weitsichtiger, Perspektive antworten.Ziel ist es, wirklich wegweisende Ideen zu präsentieren, die einer sich im Kreis drehenden öffentlichen Debatte neue Aspekte eröffnen.Genial dagegen – die Reihe basiert auf einer Vortragsreihe, die in den vergangenen vier Jahren im Wiener Kreisky-Forum stattfand.
Mit einer Einleitung von Robert Misik und Beiträgen von u.a. Benjamin Barber, Frithjof Bergmann, Robert Castel, Ève Chiapello, Colin Crouch, Wolfgang Engler, Gösta Esping-Andersen, Heiner Flassbeck, James K. Galbraith, Eva Illouz, Katja Kipping, Klaus Lederer, Sighard Neckel, Michael Opielka, Guillaume Paoli, Jeremy Rifkin, Kurt W. Rothschild, Richard Sennett, Robert Shiller, Thomas Strobl, Franz Walter und Richard Wilkinson.