Angaben aus der Verlagsmeldung

Lexikon der rechten Vorurteile / von Nina Horaczek, Sebastian Wiese


„Ausländer sind kriminell, nehmen uns die Arbeitsplätze weg und schaffen unser Geld in ihr Heimatland.“
„Unter den Nazis war alles besser. Wir haben ihnen die Autobahnen zu verdanken und den Holocaust hat es sowieso nicht gegeben.“Sie finden sich an Stammtischen, in den Medien und der Politik, beim Gespräch mit der Nachbarin und auf Schulhöfen: Vorurteile. Unbelegte Behauptungen, vor allem solche aus dem rechtsradikalen Eck, werden viel zu oft als Fakten dargestellt und verbreitet. Doch wie gefährlich ist das Halbwissen, das unsere Gesellschaft maßgeblich prägt?
Argumente gegen ihr Gedankengut qualifizieren Rechtsradikale häufig als ideologisch motivierte Unwahrheiten ab. Dieses Buch soll Argumentationsmaterial bieten, dem dieser Vorwurf nicht gemacht werden kann. Von Auschwitzlüge bis Zuwanderungstsunami analysiert die häufigsten rechtsradikalen Thesen objektiv auf ihren Wahrheitsgehalt und widerlegt Unwahrheiten. Bei nicht (vollständig) widerlegbaren Thesen werden Ursachen und Zusammenhänge in einer offenen Auseinandersetzung mit dem Thema erschlossen.
Die unter Mitarbeit von anerkannten Expertinnen und Experten entstandenen Thesen sind lexikalisch geordnet. Historische Kontexte werden ebenso erschlossen wie die hinter den Aussagen stehenden Absichten. Ein Buch, das jede Leserin und jeden Leser für die nächste Diskussion über Themen wie Kopftücher, „jüdische Dominanz“, Minarette, das Dritte Reich und Asylanten sicher wappnet.