Angaben aus der Verlagsmeldung

Donauwalzer am Irawadi : Exil in England, Kampf in Burma, Rückkehr nach Wien / von Rudolf Kauders


Es ist eine glückliche und abenteuerreiche Kindheit, die Rudolf Kauders im Wien der 1920er und 1930er Jahre verbringt. Doch 1938 wird der jüdische Vater fristlos entlassen, die Familie aus der Wohnung vertrieben. Dem engagierten achtzehnjährigen Studenten der Technischen Chemie wird rasch bewusst, dass er in Österreich nicht bleiben kann. Er will gegen Hitlerdeutschland kämpfen und flieht deshalb im Mai 1939 nach Großbritannien. Erst 1943, nach schweren Jahren als Landarbeiter im Norden Englands und dreizehn Monaten Internierung unter katastrophalen Bedingungen, erfüllt sich dieser Wunsch. Er meldet sich zur Britischen Armee, doch zu seiner Enttäuschung wird er in Burma, im Kampf gegen die Japaner eingesetzt und überlebt die „Hölle von Burma“ nur knapp und mit großem Glück. Erst 1946 kann er nach Österreich zurückkehren.
Rudolf Kauders blickt in diesem Buch erzählend zurück auf sein Leben: Kindheit in Wien, die Exilzeit in England, den Einsatz im Burmafeldzug mit der Britischen Armee und die ersten Jahre im Nachkriegs-Wien. Durch die Leichtigkeit der Sprache, die humorvolle, anekdotenhafte Schilderung und die zahlreichen Zeichnungen, aber auch die moderierenden Erläuterungstexte sind diese Erinnerungen ebenso Lesebuch wie sie durch die Erfahrungen eines Österreichers im Burmakrieg eine rare historische Quelle darstellen.