Angaben aus der Verlagsmeldung

Die Poesie und die Künste als inszenierte Kommunikation. Festschrift für Reinhard Krüger zum 60. Geburtstag


Untersuchungen zu Formen inszenierter Kommunikation bilden Reinhard Krügers Forschungsschwerpunkt. Aus diesem Grund ist die anlässlich seines 60. Geburtstages erscheinende Festschrift diesem Thema gewidmet. In einem weiten interdisziplinären Rahmen stellen sich die hier versammelten Beiträge der These, dass Kunst als mimetische und daher auch semiotisch relevante Form inszenierter Kommunikation zu verstehen ist. Im Hintergrund steht dabei jeweils die Einsicht, dass nicht erst seit Aristoteles klar ist, dass die Literatur und auch die anderen Künste immer etwas von dem dialogischen Verhältnis wiederzugeben haben, in dem sich Menschen, die sich im Medium der Sprache oder in anderen Medien artikulieren, befinden. Kunstwerke sind daher immer auch Inszenierungen des Wissens um Kommunikation, ihre Zeichen und ihre Medien. Kunst als inszenierte Kommunikation führt diese zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Formen auch verschiedenartig vor. Daher wurde bewusst darauf geachtet, hier Beiträge zu versammeln, die auch eine weite historische Perspektive eröffnen.

Mit Beiträgen von Lydia Bauer, Renate Brosch, Emmanuel Bury, Michel Delon, Alain-Philippe Durand, Annette Dorgerloh, Ulrich Ernst, Caroline Fischer, Hanns-Werner Heister, Nancy Horn, Marta Jurkiewicz, Jürgen Klein, Helke Kuhn, Beatrice Nickel, Michael Niedermeier, Angela Oster, Tanja Ottmann, Dietrich Scholler, Axel Schönberger, Hans Ulrich Seeber, Silke Segler-Meßner, Nikolaus Wegmann und Jan-Henrik Witthaus.