Angaben aus der Verlagsmeldung

unExhibit


»unExhibit« nimmt die legendäre Ausstellung von Richard Hamilton oder besser mehrerer Mitglieder der Independent Group »an Exhibit« von 1957 in der Hatton Gallery, Newcastle upon Tyne, als Ausgangspunkt für Überlegungen zum Thema Display als Ausstellung. Die Prämisse von an Exhibit war »no objects, no ideas«, eine Ausstellung, die aus bunten Paneelen bestand, die lose in den Raum gehängt wurden, durch den die Besucher sich bewegen konnten. Diese Form, auf Exponate zu verzichten und das Display selbst zum Exponat der Ausstellung zu machen, geht auf eine Reihe von Versuchen der Moderne zurück, Malerei auf den Raum auszudehnen, wie bei El Lissitzky oder Piet Mondrian, oder das Display zum eigentlichen Thema zu erheben, wie bei Frederick Kiesler oder Herbert Bayer. »unExhibit« möchte noch weiter gehen und das Nichtausstellen im buchstäblichen und übertragenen Sinne ausstellen.