Angaben aus der Verlagsmeldung

Videoüberwachung / von Nicolas Schrems


Mit Jahresbeginn 2010 ist die letzte größere Novelle des Datenschutzgesetz, das auch den rezenten Entwicklungen der Videotechnologie Rechnung trägt, in Kraft getreten.
Immer dann, wenn auf systematischen Videoaufzeichnungen Personen identifizierbar sind, ist das Grundrecht auf Datenschutz berührt. Bei der Frage der Zulässigkeit der Installation einer Videokamera ist nun der Zweck der Überwachung zu prüfen. Zugleich bestehen Vorschriften hinsichtlich der Beschilderung solcher Anlagen, die es jedem ermöglichen muss, sich der Überwachung zu entziehen; der höchstpersönliche Bereich darf dabei nach wie vor nicht gefilmt werden. Trotz der gesetzlichen Neuregelung ist die konkrete Auslegung, insbesondere bei der Installation von Videoüberwachungsanlagen zum Zweck der Mitarbeiterkontrolle, oft schwierig und das neue Gesetz wird, wie die Praxis gezeigt hat, offenbar generell weitgehend ignoriert. Zugleich steigt die Zahl der von Privaten und Firmen installierten Videoüberwachungsanlagen ebenso stark wie stetig an.
Der » Leitfaden Videoüberwachung « ist zum schnellen Einstieg in die Materie, gedacht, der diesen komplexen Rechtsbereich auch für den Einsteiger verständlich erläutert und dem Praktiker als kleines Vademecum von Nutzen sein soll. Dabei steht die Videoüberwachungen durch Privatpersonen und Firmen im Zentrum der Darstellung.
Mit Service-Teil und Mustereingaben.