Angaben aus der Verlagsmeldung

Tote gehen nicht den Eifelsteig / von Carola Clasen


Eine sportliche Wette führt Dr. Edgar Schramm und Dr. Lutz Winkelmann auf den Eifelsteig, den 313 Kilometer langen Wanderweg durch die pittoreske Landschaft der Eifel. Derjenige von ihnen, der die komplette Strecke Weg am schnellsten schafft, soll der neue Oberarzt des Marienhospitals in Euskirchen werden. Per GPS soll jeder Schritt archiviert und jede unerlaubte Abkürzung entlarvt werden. Winkelmann beginnt in Trier, Schramm in Aachen. Als Schramm am dritten Tag in Gemünd eintrifft, ist er bereits fix und fertig, liegt aber gut in der Zeit.
Beim Abendessen im Restaurant lernt er die sympathische Helena Finn kennen, die ebenfalls auf dem Eifelsteig unterwegs ist. Sie übernachten zufällig beide im selben Hotel und beschließen am nächsten Tag eine Etappe gemeinsam zu gehen.
Als Helena am anderen Morgen nicht zum Frühstück erscheint, findet Schramm sie in ihrem Zimmer.
Auf den ersten Blick scheint sie zu schlafen.
Auf den zweiten ist sie tot.
Auf den dritten erstickt.
Eigentlich müsste er das Notwendige in die Wege leiten, aber die Wette sitzt ihm im Nacken. Und die Zeit. Und er verlässt das Hotel, so schnell er kann.

Hauptkommissarin Sonja Senger erholt sich derweil nur langsam in ihrem Forsthaus am Ende der (inzwischen nicht mehr vorhandenen) Stromleitung von den Strapazen ihres letztes Falles. Ihr Bemühen, sich endgültig das Rauchen abzugewöhnen, ist einer der kleinen Schritte auf dem Weg zurück ins normale Leben. Da wird ihr der Fall der Toten aus dem Gemünder Hotel übertragen, und eine erste Spur führt zu dem Mann, mit dem die Tote ihren letzten Abend verbracht hat, und der auf dem Eifelsteig unterwegs ist.
Wandern gehört definitiv nicht zu Sonjas Leidenschaften, und dennoch wird ihr nichts anderes übrig bleiben, als sich selbst auf Schusters Rappen zu begeben …