Angaben aus der Verlagsmeldung

Eugen Schönebeck : Katalog zur Ausstellung Frankfurt, Schirn Kunsthalle Frankfurt, 24.2.-15.5.2011


Seine im Kern unangepassten Gemälde sind im Wesentlichen existentialistischer Natur. Mit ihnen hinterfragte er nicht nur den Charakter und das Verhalten verschiedener >Helden<, sondern auch die Bedeutung künstlerischer Risikobereitschaft. Fasziniert von der Zweidimensionalität der Pop-art-Embleme, kontakarierte er die neutral-wohlwollende Haltung, die andere Künstler gegenüber der kapitalistischen Konsumkultur zeigten, und brachte einen Pantheon an Zeichen und Symbolen hervor, die ansonsten in Westdeutschland nicht behandelt wurden.
Der Katalog stellt erstmalig als Werkverzeichnis des malerischen Oeuvres nahezu ale noch erhaltenen Leinwandgemälde Schönebecks vor sowie 40 seiner Arbeiten auf Papier. Ein umfangreicher Essay präsentiert die erste umfassende Biographie des Künstlers und plaziert ihn in den Kontext der soziopolitischen Ereignisse im Nachkriegsdeutschland. Der zum Teil auf persönlichen Gesprächen basierende Essay wirft ein völlig neues Licht auf eine individuelle Geschichte, die bis dahin ein Mysterium war.