Angaben aus der Verlagsmeldung

Linea. Vom Umriss zur Aktion : Die Kunst der Linie zwischen Antike und Gegenwart


Die Linie ist ein einfaches Grundelement, das sich im Laufe der Kunstentwicklung aber als höchst vielfältig und vieldeutig erwiesen hat. Streng wissenschaftlich betrachtet, kann man die Linie als gedachte Verbindung zwischen zwei Punkten weder sehen noch berühren. Dennoch repräsentiert sie ein Konzept der sichtbaren Welt und ist ein Produkt des menschlichen Denkens. Aus dem spröden Grundelement können immer neue Welten entstehen.

Der thematische Bogen der Publikation reicht von der Antike bis zur Gegenwart: von Plinius, Raffael, Dürer und Pontormo über Edgar Degas, Egon Schiele und Joan Miró bis zu Roman Signer und Fischli / Weiss.

Vertreten sind die unterschiedlichsten Medien wie Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie oder Video, aber auch interdisziplinäre Bezüge der bildenden Kunst zur Architektur, angewandten Kunst, zu Musik, Tanz, Literatur und Wissenschaft werden exemplarisch aufgezeigt.



Ausstellung: Kunsthaus Zug 21.11.2010–27.3.2011